Fast 3 Wochen sind wir bei Helmi auf dem Campingplatz gestanden und haben uns in dieser Oase, oberhalb Cusco, erholt. Wir haben festgestellt, dass wir die ganze Reise zu hektisch angegangen sind, und brauchen nun die Erholung um unsere Batterien aufzuladen und die vielen Eindruecke zu verarbeiten. Mit viel Widerwillen verlassen wir dann den Platz und die vielen netten Leute aus der ganzen Welt, und begeben uns auf die letzte Etappe nach Lima. Die Peruaner sind dauernd und wegen allem am streiken und am Strassenblockaden basteln, deshalb sind wir echt froh, als wir nach 2 langen Tagen Fahrt, ohne groessere Probleme in Nazca ankommen. Die beruehmten Nazca-Linien motivieren mich ein kleines Flugzeug zu besteigen und einen unglaublich holprigen Flug zu ueberstehen. Habe ja schon viel erlebt, aber der Ritt in diesem Schuettelbecher ueber die Wueste war schon ziemlich heftig. Der Milchdrink vom Fruehstueck hat verdaechtig im Hals gekribbelt, aber im Gegensatz zu allen anderen, ist mein Mageninhalt wenigstens dort geblieben, wo er hingehoert. Und das alles, fuer die, meiner Ansicht nach, total unspektakulaeren Linien in der trostlosen Wueste. Kein Wunder, hat Erich von Daeniken's Mistery Park in Interlaken Pleite gemacht. Eine Nacht bleiben wir noch in den beruehmten Sandduenen von Huacachina. Eine winzige Oase, gesaeumt von ein paar Hotels und umgeben von 300 bis 400 Meter hohen Sandduenen. Sandboarden haben wir aber bleiben gelassen, haben wir schon in Brasilien gemacht, und wenn du Schnee gewoehnt bist, ist das auf dem Sand einfach nichts. Laaangsaaam! Ehe wir uns dann versehen, sind wir am naechsten Tag schon mitten in der 7,6 Millionen Stadt Lima. Dank meinem Super Co-Piloten finden wir (erstaunlicherweise) auch ohne Probleme unser Hostel. Auto abstellen und durchatmen. Wir habens geschafft, kein Unfall, alles OK. Waren die letzten paar Tage schon ein bisschen nervoes. Nur nicht noch irgendwelche Schwierigkeiten, so kurz vor dem grossen Ziel.