Insgesamt gefahren: 22'304 km
Argentinienn und Chile
Von Buenos Aires an der Ostkueste entlang durch die Pampa und Patagonien bis nach Ushuaia (die suedlichste Stadt der Welt).
Routa 40 - Perito Moreno
Carretera Austral: von Chile Chico bis Futaleufú
Argentinisches Seengebiet: Esquel, San Carlos de Bariloche, San Martin de los Andes
Chilenisches Seengebiet: Pucón, Villarica, Temuco
Auf der Panamericana Richtung Norden bis Santiago de Chile, ueber den Paso de los Libertadores nach Mendoza in Argentinien.
Quer ueber den Kontinent nach Río Cuarto, Santa Fe, Mercedes, durch die "Esteros del Iberá" nach Foz do Igacu.
Ab Paso de los Libres nach Corrientes, Taco Pozo nach Salta.
5 Tage die Cachi-Cafayate-Tour. Danach Richtung Norden nach San Antonio de los Cobres, vorbei an den Salinas Grandes nach Purmamarca, Humahuaca bis zur Grenze La Quiaca.
Uruguay
Mit der Faehre nach Carmelo, weiter mit dem Bus nach Montevideo. Rueckfahrt mit Bus bis Colonia del Sacramento, danach mit der Buquebus-Faehre direkt nach Buenos Aires.
Suedbrasilien
Von Foz do Igacu der BR 277 entlang nach Guarapuava, danach durchs brasilianische Hinterland nach Mafra, Jaraguá do Sul nach Blumenau.
Weiter auf direktem Weg nach Florianópolis, auf die Isla de Santa Catarina.
Auf der BR 101 vorbei an Praia Rosa, Torres nach Osorio und auf schnellstem Weg auf der BR 290 quer rueber nach Uruguaiana.
Bolivien
Villazon, Tupiza, Uyuni auf die gigantische Salar (groesste Salzwueste der Welt).
Ueber Ticatica nach Potosí (hoechstgelegene Stadt der Welt, 4070 m) und weiter nach Sucre. Zurueck ueber Potosí, weiter auf der BOL 1, vorbei an Oruro El Alto direkt nach La Paz.
Die "Todes"-Strasse hinunter in den Dschungel bis ca. 80 km nach Coroico.
Wegen schlechtem Wetter und miserablen Strassenverhaeltnissen umgekehrt.
La Paz - Copacabana
Peru
Yunguyo - Puno - Juliaca - Arequipa
Arequipa: Abstecher in den Colca Cañon, dann ueber Juliaca bis Santa Rosa.
Wegen Strassenblockaden Umweg ueber das Hochland Layo, Yanaoca, Acomayo nach Cusco.
Cusco, Pisac, Urubamba nach Ollantaytambo und wieder zurueck.
Dann ueber Abancay, Puquio, Nazca, Ica, Huacachina, Paracas nach Lima.
Bilanz unserer 7-monatigen Suedamerikareise
Gefahren sind wir exakt 22'304 Kilometer, davon ungefaehr 3'500 Kilometer auf Schotterpiste. Durch die Laender Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien und Peru. Wobei wir die letzten Monate groesstenteils auf Hoehen von ueber 3000 Meter ueber Meer waren, und meistens, tagsueber die Winterkleider und zum schlafen die Thermo-Unterwaesche, anhatten. (Da staunt ihr, gelle!) Regen hatten wir selten, Sonnenschein war eigentlich an der Tagesordnung, aber leider nicht so warm. Pneu wechseln mussten wir nur 3 Mal. Zum Mechaniker nur 1 Mal, wegen dem misslungenen Schanzensprung in Mendoza, wo etwas kleines unter dem Auto gebrochen ist. Rusty hat sich toll gemacht, der Motor lief einwandrei und wir hatten kein einziges Mal irgendwelche Probleme. Der Ausbau war super und hat sich bis ins kleinste Detail bewaehrt. Die Polizeikontrollen haben wir nicht mehr gezaehlt, waren aber bestimmt ueber 70!!! Grenzuebertritte gabs ungefaehr 20, weil wir kreuz und quer durch die verschiedenen Laender hin und her gefahren sind. Magenverstimmungen hatten wir ein paar, aber nur einmal wars bei Katja so schlimm, dass wir mit Antibiotika dahinter mussten. Den Rest haben wir mit Schnaps in den Griff gekriegt... ein Hoch auf den Fernet! Gegessen haben wir eigentlich immer Super, die Lebensmittelqualitaet ist locker mit der in der Schweiz vergleichbar. Trotzdem habe ich fast 15 Kilo abgenommen. Katja ist dagegen, nein, nicht 15 Kilo schwerer, sondern immer noch genau gleich. Trainiert haben wir auch ein paar Mal, aber nicht so vie,l wie wir eigentlich wollten. Erlebt haben wir so viel, dass nicht alles in meinem kleinen Hirnchen gespeichert werden konnte, war aber ein einmaliges Erlebnis! Beklaut wurden wir nie, eingebrochen wurde bei uns auch nie - im Gegensatz zu allen anderen, die wir kennen gelernt haben! Brenzlige Situationen erlebten wir einige, aber mit 2 Ausnahmen war das eigentlich nicht erwaehnenswert. Leute, Suedamerika ist nur halb so schlimm und gefaehrlich, wie euch immer eingetrichtert wird. Bolivien war unser absolutes Highlight der Reise, die Ruta 40 im windgeplagten und trostlosen Patagonien der absolute Tiefpunkt. Mit viel Wehmut und einer kleinen Traene im Augenwinkel haben wir am 23. Juli unseren geliebten "Rusty" (Bus) an Heike und Jan aus Deutschland verkauft. Wir hoffen, er leisten ihnen genau so treue Dienste, wie er uns geleistet hat.
Fazit: Wars die Reise wert? ABSOLUT UND JEDE SEKUNDE! Bis zum naechsten Mal Suedamerika, es gibt noch viel zu entdecken.......