07.01.2010

Bali: Besuch von Freunden aus der CH

Besuch von Familie Hasler und Thierry&Noele.
Vielen Dank fuer die schoene Zeit in Bali!

Wir melden uns noch mit einem Rueckblick.

Bis bald
Katja und Resu

Bali_Teil2

05.01.2010

Zurück im Heimatland

Seit dem 21. Dezember sind wir wieder in unserem Heimatland.
Wir melden uns noch mit Bilder von Bali (Teil 2) und einem Rückblick auf unsere unvergessliche Weltreise.

Bis bald!
Katja und Resu

07.12.2009

Bali

Hallo Leute

Wir haben unseren Kater nach dem Besuch von B auskuriert und uns trotz surfen und vorallem ERHOLEN, endlich dazu aufraffen koennen, noch ein bisschen an unserem Blog zu arbeiten. Wenn ich aber ehrlich bin, hat mir vorallem Kaeti die Hoelle heiss gemacht, noch mal ein paar Zeilen zu schreiben. "I ma aber nuemme, ha schliesslech Ferie!" Geniesst die wunderschoenen Bilder aus Bali, so wie wir es geniessen, hier zu sein und fuer euch alle ein bisschen Sonne und Strand zu tanken. In wenigen Tagen bekommen wir Besuch von anderen Kollegen/Kolleginnen, da wird es dann sicher noch ein paar "interessante" Foeteli fuer euch geben. Vorallem werden wir noch eine grosse Zusammenfassung unveroeffentlichten Fotos in den Blog stellen.
Selamat tinggal... und bis gli

Bali_Teil1

10.11.2009

Die Tempel von Borobudur und Prambanan

Wir landen schon morgens um 08.30 in Jogyakarta, viel zu frueh, um in einem Hotel einzuchecken. Also setzen wir uns mal in ein Restaurant, essen was kleines und gehen abwechslungsweise ein paar Hotels anschauen. Es ist unglaublich, schon nach ein paar Metern hast du die Leute im Nacken. Von “hey Sir”, ueber “boss”, bis “my friend” und “brother” wird mir alles nachgeschrien. Wenn man keine Regung zeigt und einfach weitergeht, heissts dann: "Ok, tomorrow". Renato ist der hartnaeckigste dieser Jungs, er zeigt mir ungefaehr 6 Hotels (alles Bruchbuden) und quatscht und quatscht und quatscht auf mich ein. Hotel konnte er mir zwar keines zeigen, dafuer hat er mir eine Tour mit seinem Unternehmen zu den Tempeln Borobudur und Prambanan andrehen koennen. Eh, dorthin wollten wir ja sowieso, wieso also nicht mit ihm. Morgens um 05.00 gehts puenktlich los, so frueh, dass die Tempelanlage noch nicht mal offen ist! Also warten wir bis sich die Tore endlich fuer uns oeffnen, da waeren wir besser noch ein bisschen im Bettli geblieben. Wer sich fuer die Geschichte dieser beiden Anlangen interessiert, Google wird euch sicher weiterhelfen. Hier alles aufzufuehren, wuerde zu lange dauern. Fuer uns wars auf jeden Fall den Abstecher wert. Der fuer sagenhafte 5 Franken gemietete Guide konnte uns einen guten Einblick in die Geschichte und die Hintergruende der Anlage geben. Fuer die vielen Einheimischen und die Schulklassen, die diese Anlagen besuchten, waren Katja und ich aber mehr das Spektakel. Ueberall siehst du, wie sie versteckt hinter den Felsen Fotos von uns machen. Die ganz Mutigen kommen sogar zu uns und fragen, ob sie ein Foto mit uns (meistens aber nur mit Katja), machen duerfen. Ich darf dafuer allen Schulklassen in der Tempelanlage ein Interview auf Englisch geben. Nach ueber 10 Mal immer wieder die gleichen Fragen beantworten, und das bei Mittagshitze und weit ueber 35 Grad im Schatten, kann ich einfach nicht mehr. “Yes, no, yes, yes, no, very nice, Andreas”. Mehr mag ich nicht mehr sagen. Sorry kids!


So, jetzt kommt noch die letzte grosse Knacknuss unserer Reise. Wie kommen wir nach Bali?!? Flug ca. 1 Std., aber mit irgendeiner Gesellschaft, die auf jeder schwarzen Liste der Flugsicherheitsbehoerden steht, haben wir keinen Bock... Zug waere auch eine Option. Dauert ungefaehr 24 Std. mit umsteigen mitten in der Nacht und Weiterfahrt mit einem Minibus. Oder mit dem Car, dauert gute 17 Stunden, bringt uns ohne umsteigen ans Ziel, und Verpflegung gibts auch noch…, aber der Fahrstil hier ist alles andere als vertrauenswuerdig. Wir zerbrechen uns tagelang den Kopf darueber und entscheiden uns dann… fuer den Car. War gar nicht so tragisch, alles was kleiner war als wir, hat brav Platz gemacht. Manchmal sind die sogar bis in den Strassengraben ausgewichen!!! Einzig wenn uns ein anderer Car oder ein LKW entgegen gekommen ist, wars ein bisschen kritisch. Katja fands die schlimmsten siebzehn Stunden ihres Lebens, ich fands nur halb so schlimm. Habe ganz einfach nicht nach vorne geschaut - schlau, gelle? Aber auch das haben wir ueberlebt. Und nun sind wir hier im wunderschoenen Bali, geniessen das Leben in unserer 70 Quadratmeter Villa und gehen jeden Tag surfen, soviel wir wollen. Genau jetzt ist der Zeitpunkt, wo ihr alle eifersuechtig werden MUESST! Fuer uns ist es das letzte Ziel unserer einjaehrigen Reise. Hier lassen wir das erlebnisreiche Jahr nochmals Revue passieren, erinnern uns an die guten wie an die schlechten Erlebnisse und koennen uns endlich richtig entspannen. Hang loose Buddies...

Indonesien: YOGYA

04.11.2009

Georgetown, bye bye Malaysia

Georgetown, auf den Insel Penang an der Westkueste Malaysias, ist unser naechstes Ziel. Mit offenem Mund schlendern wir durch die Stadt, bestauen die Kolonialbauten der Englaender, die Tempel, Moscheen und die bunten Clanhaeuser der Chinesen. Der beruehmte Heritage-Trail fuehrt uns vorbei an all den historischen Gebaeuden. Wir sind den ganzen Tag auf den Beinen, um uns auch ja nichts entgehen zu lassen. Die Keling-Moschee darf man, entsprechend vermummt, sogar von innen besichtigen. Die Chinesin im Spaghetti-Top und dem Minirock ist sich der Sitten hier wohl nicht so bewusst. Sie spaziert seelenruhig durch die betenden Glaeubigen und macht Fotos. Als der erste Mann auf sie aufmerksam wird, wird sie sehr diskret, aber bestimmt aus der Moschee verwiesen. An ihrem fragenden Blick sieht man aber, dass sie keine Ahnung hat, was sie wohl falsch gemacht haben koennte. Wenn man aber genuegend Respekt zeigt und sich entsprechend verhaelt, sind die Leute hier sehr nett und zuvorkommend. Wir werden gebeten Fotos zu machen und der Guide erklaert uns lang und breit, was es mit dem Fahrplan Ding auf sich hat, was an der Wand haengt. Hier ist naemlich auf die Minute genau angegeben, wann die Leute beten muessen - KRASS. Wir bleiben noch ein paar Tage in Georgetown, geniessen die vielen verschiedenen Kulturen und das super leckere und extrem billige Essen. Bei unserem naechsten Halt in Ipoh treffen wir nochmals auf unsere Zuercher Freunde Rini und Meile und haben ein paar coole Tage zusammen. Wir gehen ins malaysische Alpamare, wo wir uns so nackt vorkommen, wie noch nie in unserem Leben. Hier laeuft jeder mit T-Shirt, Hosen und die Frauen sogar mit Kopftuch rum. Das Zeugs wird nicht mal zum Baden ausgezogen! Wir kommen uns so richtig fehl am Platz vor. Es folgen noch ein paar Tage in Kuala Lumpur, dann gehts nach Indonesien. Wir haben doch einige Muehe uns von Malaysia zu verabschieden. Die netten, zuvorkommenden Menschen, die vielen verschiedenen Kulturen und das super leckere Essen hats uns schon angetan. Fuer jeden der sich mal Suedostasien reinziehen moechte, dem Thailand zu touristisch ist und Vietnam, Kambodscha oder Laos ein bisschen zu heftig... Malaysia ist euer Reiseziel!

Malaysia: Georgetown

18.10.2009

Perhentian Kecil

Die Malaysier sind alles kleine Rennfahrer, denn auch dieser Minibusfahrer legt seine Karre in die Kurven, dass die Reifen quietschen. "Take it easy buddy", muessen wir dem Kleinen dann mal nach vorne schreien. Haben keinen Bock auf einen Unfall. Als wir nach einstuendiger Fahrt am Pier ankommen, steht schon unser Schnellboot auf die Perhentian Islands bereit. 2 x 240 PS Aussenbordmotore, sieht auf jeden Fall schon mal ziemlich schnell aus. Und, OU YEAH, es geht ab wie die Feuerwehr. Wir fliegen fast uebers Wasser. Als wir nach gut ueberstandenem "Flug" endlich die Insel erreichen, sehen einige Touris ziemlich mitgenommen aus. Eh, wers nicht vertragen kann, soll auf dem Festland bleiben. Wir landen am Long Beach auf Perhentian Kecil, der kleineren der zwei Perhentian Inseln. Der Beach ist atemberaubend. Ein wunderschoener, fast perfekter Halbmond aus schneeweissem Sand, mit azurblauem Wasser auf der einen und dichtem Dschungel auf der anderen Seite. Als wir aber nach langer Suche und schweisstreibendem Gelatsche im tiefen Sand keinen anstaendigen Bungalow finden, werden wir langsam ...... Zum Glueck ist aber auf Katja Verlass. Sie findet uns doch noch eine nette Bungalow-Anlage, schoen eingebettet zwischen Dschungel und Strand. Hier sehen wir dann mehr Tiere als auf all unseren Nationalpark-Trips zusammen. Vom 20 cm langem Gecko in unserem Badezimmer, ueber tausende Froesche, die uns mit ihrem naechtlichen Gequacke den Schlaf rauben. Ueber Ratten, die unsere Guetzli auf dem Nachttischli fressen. "Du Resu, tue mau mit dr Taschelampe zuende, naebe mim Chopf ufem Nachttischli raschlet gaeng oeppis!!!" Zum Glueck habe nur ich die zwei Nager im Licht der Taschenlampe erkannt, sonst haette es wohl ??? Zu guter letzt die Warane, die seelenruhig durch die Anlage spazieren. Angefangen vom kleinen Baby, bis zum 2 Meter Teil, das aussieht wie ein Drache, und auch genauso faucht, wenn man ihm zu nahe kommt. HAMMER! Nach ein paar Tagen lernen wir Meile und Rini aus Zuerich kennen, welche 2 Jahre auf Weltreise sind. Wir verstehen uns auf Anhieb und haben eine super Zeit zusammen. Schnorcheltrips zu Haien, Riesenschildkroeten und Fischen und Korallen in allen Formen, Farben und Groessen. Surfen am Long Beach oder den ganzen Tag in der Strandbeiz sitzen, Eiskaffee um Eiskaffee trinken und einfach schnurre, schnurre, schurre. Wir geniessen jede Sekunde und ehe wir uns versehen, sind 13 Tage schon rum. Zurueck auf dem Festland verbringen wir noch ein paar Naechte in Kota Bharu, der islamistischsten Stadt ganz Malaysias. Wir besuchen den farbenpraechtigen Nachtmarkt, das islamische Kulturzentrum, wo uns eine Trommel- und Batikshow gezeigt wird. Diverse Moscheen und Museen - bummeln einfach durch die Strassen, wo wir von den extrem freundlichen Malaysiern immer mit einem Laecheln gegruesst werden. Obwohl wir uns als “Westler”, zwischen all den vermummten Frauen ein bisschen fehl am Platz vorkommen, stossen wir nirgends auf Ablehnung. Wir geben uns auch Muehe, die Sitten hier zu respektieren und laufen immer nur in langen Kleidern rum. Einzig, dass man hier einfach hemmungslos “fueredrueckt”, schmaelert unsere Begeisterung fuer Kota Bharu ein bisschen.

Malaysia: Cameron Highlands & Perhentian

Cameron Highlands

Hier oben, auf ca. 1300 Meter ueber Meer, ist es einfach wunderbar. Wir haben endlich mal wieder ein schoenes Hotelzimmer, angenehme Temperaturen und das Essen ist auch super. Hier schlagen wir kurzerhand fuer ein paar Tage unser Lager auf und geniessen das kuehle Wetter und das suesse Nichtstun. Ein Tag spaeter ist uns aber schon langweilig. Also schnueren wir unsere Turnschuhe und machen uns auf einen 6stuendigen Dschungel-Marsch. Auf der Karte steht. "sehr steil" - mal schauen, was das in Malaysia bedeutet. Es bedeutet, dass wir stundenlang, fast senkrecht ueber Wurzeln und Felsen, durch Farne, Graeser und jenstes Gestruepp, Richtung Gipfel klettern. Das einzig Gute an der ganzen Anstrenung ist, dass wir ganz vergessen, was fuer Schlangen, Skorpione, Spinnen und anderes Geviech sich hier im Unterholz versteckt. Wir schwitzen zwar wie die Bloeden, aber es ist ein unvergessliches Abenteuer (wenigstens fuer mich, Katja fand's nicht so berauschend ;-) ), hier durch den Dschungel zu klettern. Tags darauf besichtigen wir eine Teeplantage und eine Erdbeerfarm, fuer die, die Cameron Highlands so beruehmt sind. Trinken Tee und Erdbeershake und lassen die wunderschoenen, gruenen, mit Teestraeuchern bewachsenen Huegel auf uns einwirken. Nach einigen Tagen angenehmen Temperaturen sind wir jedoch wieder bereit fuer die Hitze am Strand. Zuerst eine atemberaubende Fahrt mit einem schlitzaeugigen Schumi die Berge runter, dann mit dem Dschungelzug weiter Richtung Kueste. Auf dem Bahnsteig werden wir begafft wie die Affen im Zoo. Touristen sind hier naemlich eine Seltenheit. Verstohlen tuscheln die Leute miteinander und beaeugen uns von oben bis unten. Teilweise freundlich, neugierig, teilweise eher ablehnend. Wir behalten aber unser strahlendstes Laecheln und gruessen kopfnickend. Unser Laecheln wird von restlos allen freundlich erwidert, so dass wir uns hier ueberhaupt nicht unwohl fuehlen. Die Zugfahrt ist einmalig. Die Wagen sind so verlottert, dass sie eigentlich nicht mehr auf die Schienen gehoeren. Die Fenster haengen nach innen, die Sitze kann man gar nicht mehr senkrecht stellen und die Luecken zwischen zwei Wagen sind so gross, dass man im Wild West-Stil vom einen zum anderen springen muss. Dauernd schrammen draussen Aeste und Palmblaetter den Wagen entlag. Die Gleise werden richtiggehend vom Urwald wieder zurueck erobert. Und wir fahren mit unserem Zug mitten durch. Ab und zu halten wir bei einer Huette, die aus 4 Pfosten und einem Blechdach besteht, was hier einer Haltestelle oder einem Bahnhof entspricht. Man sieht schwer beladene, bucklige Marktfrauen, die ihre riesigen Buendel mit Waren hastig in oder aus dem Zug laden. Denn nach ein paar Sekunden und einem kurzen Pfiff gehts schon wieder weiter. Als es langsam einnachtet, bleibts im Zug auch dunkel. Nichts mit Licht - gibts hier nicht! Also liegen wir mit der Stirnlampe als Lichtquelle auf dem Kopf in unseren Sitzen und hoffen, unsere Station nicht zu verpassen. Mit gut eineinhalb Stunden Verspaetung koennen wir dann endlich das Stationsschild von Wakaf Bharu im Licht unserer Stirnlampen erkennen. Nichts wie raus hier. Und schon ist der Zug wieder am losfahren. Zum Glueck steht am Bahnhof noch ein dankbarer Taxifahrer, der auf ein paar verlorene Touris wie uns spekuliert hat. Er bringt uns in einer kurzen Fahrt zum naechstgroesseren Kaff, wo wir ein absolut schaeussliches Essen bekommen, dass wir mit einem noch schaeusslicheren, alkoholfreien Bier (so laeufts bei den Moslems!), runterspuelen. Wir steigen gegen Mitternacht in einer traurigen Absteige ab, um doch noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Aber was solls, morgen liegen wir schon am Strand...

Fotos: siehe unter Blog "Perhentian Kecil"

28.09.2009

Taman Negara Nationalpark

Frisch gestaerkt durch Kaffee und Toast, (den koennen wir jetzt bald nicht mehr sehen, aber schon zum Fruehstueck Reis oder Nudelsuppe liegt uns auch nicht), steigen wir in ein kleines Langboot Richtung Dschungel. Die Fahrt beginnt abenteuerlich, ein paar kleine Stromschnellen rauf, durch den dichten Dschungel, der immer enger und enger wird. Ab und zu sehen wir ein paar Affen, wie sie auf den nahen Baeumen rumturnen. Die frische Brise stroemt uns kuehlend wohl entgegen. Es ist richtig angenehm hier, auf dem Boden des Bootes zu sitzen und den Dschungel zu beobachten... die ersten paar Minuten, dann faengt dir der Arsch an zu schmerzen und die restlichen zweieinhalb Stunden rutscht du nur noch von einer Backe auf die andere. Endlich in Kuala Tahan angekommen, suchen wir erst mal ein Hotel. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit ist atemberaubend, die kleinste Bewegung und du schwitzt wie ein Ochse... oder ein Kaelbchen (Katja). Vollgespritzt mit Moskitospray, die Hosen unten brav in die Socken gesteckt (hilft gegen laestige Blutegel), tasten wir uns am naechsten Tag durch einen Dschungelpfad des Taman Negara Parkes. Nach gut einer Stunde Marsch, kommen wir zum 45 Meter hohen und 300 Meter langen Canopy Walk, einer Haengebruecke. Das Adrenalin schiesst schon gehoerig durch die Adern, wenn du auf dieser Hoehe, in den Baumgipfeln, ueber die wackeligen Planken balancierst. Danach nochmals eine Stunde weiter, steil bergauf, zum Mount Teresek, von wo aus man eine unglaubliche Aussicht auf die Berge und Taeler des Regenwaldes hat. Ausser ein paar ca. 1 Meter langen Leguane, Schmetterlingen und einem Eichhoernchen, haben wir leider keine Tiere gesehen, schade. Danach begeben wir uns mit einem eigenen Guide zu den Orang Asli, was auf malaysisch “Ureinwohner” heisst. Sie wohnen noch wie ihre Vorfahren im Dschungel in kleinen Bambushuetten und ernaehren sich von Tieren, die sie ab und zu jagen, aber hauptsaechlich von Fruechten und Beeren, die sie aus dem Dschungel sammeln. Wir lernen von ihnen wie man erfolgreich Feuer macht und mit dem Blasrohr ein Poulet vom Baum holt. Da unser Guide selber in diesem Dorf lebt, kann er uns noch viel detailierter Auskunft ueber die Gebraeuche und Sitten dieses Stammes geben. War wirklich eine einmalige Erfahrung. Voller Elan buchen wir am Abend noch eine 4x4 Nachtsafari, wir wollen noch ein paar Tiere sehen! Kurz gefasst, wir sitzen zu zwoelft auf einem kleinen Pickup, Kat und ich vorne auf dem Dach! Gesehen haben wir 3 Hausschweine, 2 Kuehe, 2 Katzen, 1 Eule und noch eine winzige Wildkatze. Waehrend der ganzen Tour hat es in Stroemen geregnet, wir waren durch und durch nass! Ein totaler Reinfall! Am naechsten Morgen um 6.00 klingelt der Wecker. Schlaftrunken rapple ich mich hoch und gehe ums Bett rum, um Licht zu machen. Ein Sprung und einen Schrei spaeter, stehe ich neben Katja auf dem Bett und wir begaffen mit weit aufgerissenen Augen den riesigen Skorpion, der angriffslustig, mit hochgestelltem Schwanz, vor unserem Bett steht. Shit, ich bin fast auf das Ding drauf getreten! Nach dem ersten Schrecken versuchen wir, das angressive Teil mittels einer grossen PET-Flasche aus dem Zimmer zu bugsieren. Was uns nach ein paar Minuten auch gelingt, aber die Flasche hat ein, zwei Stiche abbekommen. Jetzt erst mal alle Sachen gruendlich ausklopfen und nach weiterem Geviech ueberpruefen - war aber alles OK. Zum Glueck faehrt in 20 Minuten unser Bus, raus aus dem Dschungel und hoffentlich weit weg von den Krabbelviechern. Von nun an werden wir bestimmt vorsichtiger sein!

Malaysia: Kuala Lumpur & Taman Negara

Malaysia, die ersten Schritte im “richtigen” Asien

Ein 8-stuendige Zugfahrt, bringt uns problemlos, von Singapur in die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur. Im Vergleich zu Singapur, ist hier alles ein bisschen dreckiger, kleiner und einfacher. Ein Tag Stadtrundfahrt, ein kurzer Abstecher zu den Petronas Twin Towers, schon hast du die Stadt gesehen. Die Batu-Caves, ca. 13 km ausserhalb der Stadt, lassen wir uns aber nicht entgehen. Hier steht die mit 43 Metern, hoechste Murga-Statue der Welt. Wenn man 272 Stufen den Berg rauf klettert, kommt man in zwei riesige Hoehlen, wo weitere hinduistische Gottheiten und Tempel stehen. Eine sehr mystische Angelegenheit. Danach gehts fuer uns aber schon weiter, fertig mit Grossstaedten, die wir eigentlich gar nicht gern haben. Die sonst so zuverlaessige malaysische Bahn, bringt uns mit einer Stunde Verspaetung, Richtung Taman Negara Nationalpark, mit 4343 km2, einem der letzten, grossen Primaerregenwaelder Erde. Unser Anschlusszug, Dschungelzug genannt, ist natuerlich schon lange weg, dafuer steht eine alte, verrottete Zugskomposition voller ungeduldig wartender Einheimischer, fuer uns bereit. Ticket kaufen liegt nicht mehr drin. Der Bahnhofvorstand scheucht uns quer ueber alle 4 Gleise in den wartenden Zug. “Tickets koennt ihr auch drin loesen”, schreit er uns noch nach. Mit letzter Kraft ziehen wir uns in den schon anfahrenden Schrotthaufen, ueber und vorbei an all den kreuz und quer sitzenden und stehenden Einheimischen, und das alles vollbeladen mit 2 riesigen Rucksaecken. Im Speisewagen ist zum Glueck noch ein Tisch frei, also nichts wie hin. Erst jetzt faellt uns auf, dass es hier drin mindestens 40 Grad ist, desshalb sind wohl so wenig Leute um uns rum. Der Schweiss laeuft uns in Stroemen den Koerper runter. Nach 10 Minuten sieht man gar keine Schweissflecken mehr, das Hemd ist einfach nur NASS. In unserer Not, reissen wir die Deckblaetter unserer Buecher raus und versuchen uns damit ein bisschen Luft zuzufaecheln. Die Einheimischen um uns beaeugen laechelnd das Spektakel, waehrend sie gemuetlich beisammen sitzen, heissen Kaffee trinken und scharfen Reis essen. Sauber gekleidet in langen Hosen und Jeansjacken. Der Gedanke, dass wir kein Ticket haben, laesst bei Kat den Schweiss noch mehr fliessen, mich laesst das aber eher kalt. Der Vorstand hat ja gesagt, einfach einsteigen. "Fahrkartenkontrolle", toent es dann schon bald. "Wir haben kein Ticket, der Typ vom Bahnhof hat ge..." "Ist mir scheissegal was der gesagt hat", faellt mir der grimmige Kondukteur ins Wort. "Wer kein Ticket hat, muss Busse zahlen". "Aber wir..." "Keine Ausrede, fertig Schluss." Der finster dreinschauende Typ nimmt Papier um Papier raus, rechnet zusammen, schlaegt nach, addiert wieder, hantiert mit seinem Natel. Shit, landen wir jetzt im Knast oder was? Nach einer gefuehlten, halben Ewigkeit, hiess es dann: "Hier die Tickets, 7.- CHF, und hier noch die Busse, -.90 Rappen.” Wir muessen uns ein Lachen verkneiffen und zahlen mit gespieltem Widerwillen die Busse. Na, da sind wir noch mal mit nem blauen Auge davon gekommen. P.S. Wir hatten wirklich Glueck. Die Busse, z.B., fuer einen nicht gezahlten Nationalpark-Eintritt, belaeuft sich auf ca. 3500.- CHF oder 3 Jahre Knast!

20.09.2009

Singapur

Abends um acht landen wir im hellerlaeuchteten Singapur. Kein Hotel, kein Geld, keinen Plan... doch sofort merken wir, dass wir in Asien sind. An jeder Ecke Geldautomaten, die jeden beliebigen Betrag anstandslos ausspucken. Die kabellose Internetverbindung, die wir in Neuseeland so teuer kaufen mussten, ist hier ueberall gratis. Kaum haben wir den Typen von der Hotelvermittlung angeschaut, hat er uns schon ein Doppelzimmer gebucht, bevor wir ueberhaupt ein Wort gesagt haben. Beim naechsten Atemzug sitzen wir schon im Shuttlebus zum Hotel. Hola, hier gehts aber echt zackig, so einfach kann reisen sein! Dass unser Hotel in "Little India" liegt, interessiert uns noch nicht gross, wir bestaunen erst mal mit weit aufgerissenen Augen die bunt belaeuchtete, total saubere Stadt. Kein Wunder, ist es so sauber. Hier gibts Bussen fuer fast alles, vom Kaugummi kauen bis zum unanstaendigen Sprechen, vom oeffentlich essen und trinken bis zum auf den Boden spucken. Und die Bussen habens echt in sich, bis zu 4000.- CHF werden fuer groebere Delikte faellig! Als wir uns dem Hotel naehern, kommt es uns von einem Meter auf den anderen vor, als wuerden wir in eine andere Welt eintauchen. Die Strasse ist belagert von tausenden von Menschen, alles Inder. Aber komischerweise ist keine einzige Frau zu sehen. Wir sind froh, dass wir uns nicht auf eigene Faust zum Hotel aufgemacht haben. Durch diese komischen Schleicher zu gehen, mit all unserem Gepaeck, waere sicher nicht das Angenehmste. Also druecken wir unsere Nase an der Scheibe platt und ziehen uns eine gehoerige Portion Little India rein. Es ist krass wie viele Kulturen hier auf engstem Raum aufeinander leben. Von Little India gehen wir ein paar Strassen weiter und sind mitten in Kampong Glam, dem islamischen Viertel, wo alle Frauen verhuellt rumlaufen. Noch ein paar Meter weiter und du stehst vor einer babtistischen Kirche. Man sieht eine Inderin im Sari und dem roten Punkt auf der Stirn, eine Chinesin im topmodischen Laufsteg-Mini und eine verhuellte Muslimin, wie sie sich lachend miteinander unterhalten und sich keinen Deut um die Religion und die Weltanschauung der anderen kuemmern. Fuer uns ist in Singapur shoppen angesagt. Nach 8 Monaten in den selben paar Kleidern (ist euch ja auf den Fotos sicher schon aufgefallen), sind wir richtig scharf drauf, was Neues zu kaufen. Und unsere Erwartungen werden mehr als uebertroffen. Nehmt Westside, Shoppyland und Wankdorf-Center zusammen und ihr habt hier eine durchschnittliche Shopping-Mall. Die Singapurer Innenstadt ist eigentlich ein einziges, grosses Einkaufszentrum. Hier ist alles nur vom feinsten, Toiletten wie in einem 5-Sterne-Hotel und alles blitzblank und natuerlich gratis! Die Wasserspiele ueberall in der Stadt, lassen das Gespritze vor unserem Bundeshaus ziemlich mickrig aussehen. Klar, haben wir auch noch ein kulturelles Programm mit der Besichtigung einiger Museen, historischer Gebaeude und einem Besuch im weltberuehmten Zoo absolviert, aber das mehr, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen. Auf jeden Fall sind aus unseren geplanten 3 Tagen dann 11 geworden. Wenn das Paket mit all unseren neuen Kleidern auch wirklich in der Schweiz ankommt, war es einfach PERFEKT!!!

Singapur

04.09.2009

Bei den Kiwis

Tja Leute, was koennen wir ueber die Nordinsel Neuseelands schreiben? Sie ist landschaftlich eine der schoensten und vielfaeltigsten Gegenden, die wir jemals
gesehen haben. Die schneeweissen Surfstraende gehen nahtlos ueber in saftig, gruene Weiden, auf denen sich vom Schaf, ueber diverse Vogelarten, bis zur Milchkuh alle Tiere gemuetlich nebeneinander tummeln. Der Tannenwald verwandelt sich innert wenigen Metern in einen mit Farnen, Lianen und Palmen wuchernden Dschungel, aus dem heisse Quellen dampfen. Es ist ein Festspiel fuer die Sinne, hier einfach nur hinzusitzen, zu riechen, den Tieren zuzuhoeren, oder die verschiedensten Pflanzen bis ins kleinste Detail zu erkunden. Ein einmaliges Erlebnis. Aber hier rumzureisen ist uns, wie soll ich sagen?, zu langweilig. Alles klappt beim ersten Versuch, alles ist organisiert, keine Polizeikontrollen, kein Aerger, kein gar nichts. NUR Ferien... deshalb auch nicht viel zu schreiben. Also lehnt euch zurueck, relaxt, und geniesst die schoenen Fotos aus einem noch schoeneren Land.

Neuseeland

15.08.2009

Bula Bula Fiji

Bula, Bula, Bula - ueberall hoerst du nur Bula, was uebersetzt "Hallo" heisst. Nett sind sie ja, die Fijianer, dass muss man ihnen lassen. Das Zimmer im teuersten Hotel unseres Lebens ist auch wunderbar, (stehen sogar zwei getrennte Betten drin, wohl fuer die, die schon jetzt "Laempe" auf der Hochzeitsinsel miteinander haben), hier wirds uns sicher gefallen, Bula Fiji. Zwei erholsame Tage spaeter gehts dann weiter - Natadola Backpacker ist das naechste Ziel. Taxi, Bus, Taxi, aber kein Natadola Backpacker weit und breit. Dann halt weiter mit der Suche im naechsten Kaff. Wieder reinquetschen in den bis obenhin vollgestopften einheimischen Bus. Wir zwei sehen wohl aus wie 2 Vanilletoertchen, inmitten all dieser Schokoladenmuffins. Doch genau hier bekommen wir das richtige Reisefeeling. Inmitten der Einheimischen, wo fuer uns alles neu, fremd und ungewohnt ist. Mit ein bisschen rumfragen und plaudern finden wir dann auch noch einen einmaligen 2-stoeckigen Bungalow direkt am Meer, einfach super. Tags drauf gehts ins naechste Resort, ins Beachouse (stimmt, nur mit einem h!). Nein, nicht in Murten, sondern in Kovolevu, auf Viti Levu. Super Backpacker Lodge, direkt am schneeweissen Sandstrand und inmitten eines wunderschoenen Palmenhains. In den Haengematten am Strand, „haengen“ wir dann im wahrsten Sinne des Wortes, drei Tage lang ab, tanken Sonne und laden unsere Batterien auf. Ein Fiji-Urlaub waere aber nicht perfekt, wenn man nicht auch noch auf ein paar, der ueber 3000 Inseln gehen wuerde. Mit unserem Bula-Combo-Pass, koennen wir 6 Naechte lang, jedes Mal, auf einer anderen Insel unserer Wahl uebernachten. Wir haben Glueck und mit jeder naechsten Insel werden unsere Resorts besser und besser. Ist schon der Hammer, das tuerkisblaue Wasser, die schneeweissen Palmenstraende, schoener als in jedem Ferienkatalog. Ja, werdet nur neidisch, deshalb schreibe ich das ja auch!!! Beim schnorcheln in der Blue Lagoon, wo der gleichnamige Film mit Brooke Shields gedreht wurde, sehen wir hunderte verschiedener Fische, und sogar noch eine Wasserschlange. Katja ist so euphorisch, dass sie dem davonschwimmenden Ding gleich hinterher will. Mit einem festen Griff halte ich sie aber am Fuss zurueck. Ein Biss dieses Viechs und man ist innerhalb 5 Min. tod, erklaert uns dann der Guide. Und unser honigbrauner Teint, verwandelt sich ins kaesebleiche. Hier gehen wir bestimmt nicht mehr schnorcheln, wir habens gesehen!

Fiji

30.07.2009

Reiseroute Suedamerika

Unter Link: Reiseziele - Suedamerika, koennt ihr unsere Reiseroute in Suedamerika ansehen.

Bilanz unserer 7-monatigen Suedamerikareise

Gefahren sind wir exakt 22'304 Kilometer, davon ungefaehr 3'500 Kilometer auf Schotterpiste. Durch die Laender Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien und Peru. Wobei wir die letzten Monate groesstenteils auf Hoehen von ueber 3000 Meter ueber Meer waren, und meistens, tagsueber die Winterkleider und zum schlafen die Thermo-Unterwaesche, anhatten. (Da staunt ihr, gelle!) Regen hatten wir selten, Sonnenschein war eigentlich an der Tagesordnung, aber leider nicht so warm. Pneu wechseln mussten wir nur 3 Mal. Zum Mechaniker nur 1 Mal, wegen dem misslungenen Schanzensprung in Mendoza, wo etwas kleines unter dem Auto gebrochen ist. Rusty hat sich toll gemacht, der Motor lief einwandrei und wir hatten kein einziges Mal irgendwelche Probleme. Der Ausbau war super und hat sich bis ins kleinste Detail bewaehrt. Die Polizeikontrollen haben wir nicht mehr gezaehlt, waren aber bestimmt ueber 70!!! Grenzuebertritte gabs ungefaehr 20, weil wir kreuz und quer durch die verschiedenen Laender hin und her gefahren sind. Magenverstimmungen hatten wir ein paar, aber nur einmal wars bei Katja so schlimm, dass wir mit Antibiotika dahinter mussten. Den Rest haben wir mit Schnaps in den Griff gekriegt... ein Hoch auf den Fernet! Gegessen haben wir eigentlich immer Super, die Lebensmittelqualitaet ist locker mit der in der Schweiz vergleichbar. Trotzdem habe ich fast 15 Kilo abgenommen. Katja ist dagegen, nein, nicht 15 Kilo schwerer, sondern immer noch genau gleich. Trainiert haben wir auch ein paar Mal, aber nicht so vie,l wie wir eigentlich wollten. Erlebt haben wir so viel, dass nicht alles in meinem kleinen Hirnchen gespeichert werden konnte, war aber ein einmaliges Erlebnis! Beklaut wurden wir nie, eingebrochen wurde bei uns auch nie - im Gegensatz zu allen anderen, die wir kennen gelernt haben! Brenzlige Situationen erlebten wir einige, aber mit 2 Ausnahmen war das eigentlich nicht erwaehnenswert. Leute, Suedamerika ist nur halb so schlimm und gefaehrlich, wie euch immer eingetrichtert wird. Bolivien war unser absolutes Highlight der Reise, die Ruta 40 im windgeplagten und trostlosen Patagonien der absolute Tiefpunkt. Mit viel Wehmut und einer kleinen Traene im Augenwinkel haben wir am 23. Juli unseren geliebten "Rusty" (Bus) an Heike und Jan aus Deutschland verkauft. Wir hoffen, er leisten ihnen genau so treue Dienste, wie er uns geleistet hat.
Fazit: Wars die Reise wert? ABSOLUT UND JEDE SEKUNDE! Bis zum naechsten Mal Suedamerika, es gibt noch viel zu entdecken.......

Cusco - Lima

Fast 3 Wochen sind wir bei Helmi auf dem Campingplatz gestanden und haben uns in dieser Oase, oberhalb Cusco, erholt. Wir haben festgestellt, dass wir die ganze Reise zu hektisch angegangen sind, und brauchen nun die Erholung um unsere Batterien aufzuladen und die vielen Eindruecke zu verarbeiten. Mit viel Widerwillen verlassen wir dann den Platz und die vielen netten Leute aus der ganzen Welt, und begeben uns auf die letzte Etappe nach Lima. Die Peruaner sind dauernd und wegen allem am streiken und am Strassenblockaden basteln, deshalb sind wir echt froh, als wir nach 2 langen Tagen Fahrt, ohne groessere Probleme in Nazca ankommen. Die beruehmten Nazca-Linien motivieren mich ein kleines Flugzeug zu besteigen und einen unglaublich holprigen Flug zu ueberstehen. Habe ja schon viel erlebt, aber der Ritt in diesem Schuettelbecher ueber die Wueste war schon ziemlich heftig. Der Milchdrink vom Fruehstueck hat verdaechtig im Hals gekribbelt, aber im Gegensatz zu allen anderen, ist mein Mageninhalt wenigstens dort geblieben, wo er hingehoert. Und das alles, fuer die, meiner Ansicht nach, total unspektakulaeren Linien in der trostlosen Wueste. Kein Wunder, hat Erich von Daeniken's Mistery Park in Interlaken Pleite gemacht. Eine Nacht bleiben wir noch in den beruehmten Sandduenen von Huacachina. Eine winzige Oase, gesaeumt von ein paar Hotels und umgeben von 300 bis 400 Meter hohen Sandduenen. Sandboarden haben wir aber bleiben gelassen, haben wir schon in Brasilien gemacht, und wenn du Schnee gewoehnt bist, ist das auf dem Sand einfach nichts. Laaangsaaam! Ehe wir uns dann versehen, sind wir am naechsten Tag schon mitten in der 7,6 Millionen Stadt Lima. Dank meinem Super Co-Piloten finden wir (erstaunlicherweise) auch ohne Probleme unser Hostel. Auto abstellen und durchatmen. Wir habens geschafft, kein Unfall, alles OK. Waren die letzten paar Tage schon ein bisschen nervoes. Nur nicht noch irgendwelche Schwierigkeiten, so kurz vor dem grossen Ziel.

Nazca - Lima